Unerwarteter Hafenaufenthalt

Abtransport verletzter Personen in Salalah / Oman

Aus medizinischen Gründen mussten am Samstag zwei Soldaten der Besatzung zur fachärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus in Salalah/Oman gebracht werden. „Die speziellen Fähigkeiten sind an Bord nicht vorhanden, daher entschieden wir uns, die beiden Kameraden zur Begutachtung in ein Krankenhaus zu bringen“, so Oberstabsarzt Nihat G., Schiffsarzt unserer Fregatte.

Mit ihm wurden beide Patienten zunächst per Bordhubschrauber an Land geflogen und ins Krankenhaus gebracht. Unsere Fregatte lief kurz darauf ebenfalls im Hafen von Salalah ein. Die beiden Soldaten wurden vor Ort versorgt. Ein Soldat ist bereits wieder zurück an Bord, der Zweite ist für weitergehende Untersuchungen mittlerweile nach Deutschland geflogen worden. „Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden sowie der zuständigen Botschaft in Riad (Saudi-Arabien) lief ausgezeichnet. So konnten alle Formalitäten problemlos geklärt werden, um den Soldaten eine schnellstmögliche Behandlung zu ermöglichen“, sagte Fregattenkapitän Kurt Leonards, Kommandeur des Deutschen Einsatzkontingents. Das Schiff nutze den eintägigen zusätzlichen Hafenaufenthalt, um Kraftstoff zu tanken.

Am Sonntag lief die „Niedersachsen“ wieder aus, um ihren Auftrag am Horn von Afrika weiter durchzuführen. Den beiden Kameraden auch auf diesem Wege gute Besserung.

Steffen´s Bildergalerie

 

Lebenslauf

 

Fregattenkapitän Kurt Leonards

 

Fregattenkapitän Kurt Leonards wird 1968 in Jülich, im Rheinland geboren. Nach seinem Abitur 1987 leistet er seinen Wehrdienst auf dem Zerstörer SCHLESWIG-HOLSTEIN. Er entscheidet sich für eine Laufbahn als Marineoffizier und beginnt 1988 seine Offizierausbildung an der Marineschule Mürwik in Flensburg. Nach erfolgreichem Abschluss folgt 1989 das Studium der Pädagogik an der Universität der Bundeswehr München, welches er 1993 als Diplom-Pädagoge abschließt.

Nach den weiterführenden Lehrgängen folgt 1994 seine erste Bordverwendung auf der Fregatte EMDEN. Hier wird er bis 1996 als Brückenwach- und Boardingoffizier eingesetzt. Nach weiteren Lehrgängen schließt sich 1997 eine Verwendung als Operationsoffizier auf der Fregatte AUGSBURG an, sowie ab 1998 auf der Fregatte RHEINLAND-PFALZ. Seine weitergehenden Verwendungen auf dieser Einheit sind bis 2001 als Navigationsoffizier, sowie als Schiffseinsatzoffizier.

Nach seinen seegehenden Verwendungen erfolgt nun eine Verwendung als Hörsaalleiter des Führungslehrganges an der Marineschule Mürwik. Nach zweijähriger Stehzeit ist 2003 der Wechsel auf eine zivile Journalistenschule in Berlin vorgesehen. Innerhalb eines Jahres erfolgen Hospitanzen bei ‚BILD‘, ‚Der SPIEGEL‘, sowie ‚Deutsche Presse Agentur‘. Zwischenzeitlich eingesetzt als Pressestabsoffizier im Pressezentrum der Marine, ist seine Anschlussverwendung 2005  Pressereferent des Inspekteur der Marine im Verteidigungsministerium in Bonn. 2007 schließt sich eine zweijährige Verwendung als Erster Offizier an Bord der Fregatte BAYERN an. Danach weiter eingesetzt als Verbindungsoffizier für die Teilnehmer des internationalen Admiralstabslehrganges an der Führungsakademie in Hamburg, wird er 2010 selbst Teilnehmer dieses Lehrgangs.

Im Jahre 2011 übernimmt er das Kommando über die Fregatte KÖLN. Nach der Ausserdienststellung der Fregatte KÖLN im Sommer 2012 wird er Kommandant der Fregatte NIEDERSACHSEN.

Privat lebt er nahe Oldenburg i.O., zusammen mit seiner Lebensgefährtin Antje und ihrer gemeinsamen siebenjährigen Tochter Elisabeth. In seiner Freizeit interessiert er sich für politische und historische Themen.

Postschlusszeiten

Liebe Familienangehörige, Freunde und Bekannte! Jede Menge Post hat uns im letzten Hafenaufenthalt erreicht und zur großen Freude der Besatzungsmitglieder beigetragen. Egal wieviele Seefahrtsjahre ein Besatzungsmitglied zählen kann, egal ob neu an Bord oder schon "Altgefahren", Post aus der Heimat zu erhalten, ist die größte Freude und Motivation!

Grundsätzlich gibt es für Verwandte und Freunde jederzeit die Möglichkeit mit ihren Lieben an Bord traditionell über den Postweg in Kontakt zu treten.

Dazu muss die Post, egal ob Brief, Karte oder Paket ganz normal nach Wilhelmshaven gesendet werden und von dort wird sie dann von der Marine unentgeltlich weiter über Luftfracht in den nächsten Hafen der Einheit geschickt.

Briefe, Karten und Pakete müssen wie folgt adressiert sein:

Einsatzflottille 2

Fregatte Niedersachsen

Max Mustermann

Opdenhoffstraße 24/08

26384 Wilhelmshaven

Wichtig bei Paketsendungen:

Zollinhaltserklärung außen am Paket (am besten auf Englisch) nicht vergessen! Achten Sie auch auf die Zollbestimmungen, das heißt es dürfen keine Messer, Waffen, gefährlichen Gegenstände usw. verschickt werden!

Die Zeit, die die Post von Wilhelmshaven bis an Bord braucht, variiert zwischen 1 bis 2 Wochen, je nach Zollabwicklung.

„Postschlusszeiten“ beziehen sich auf den Tag, an dem der Brief/das Paket bereits in Wilhelmshaven angekommen sein muss um zum nächsten Hafen des Schiffes weitergeleitet zu werden. Ist der Brief/das Paket zu spät abgeschickt worden, ist die Post aber nicht verloren, sondern erreicht das Schiff dann im übernächsten Hafen.

Für die Zeit des Einsatzes liegen bis jetzt folgende Postschlusszeiten fest:

Postschluss                                        Voraussichtl. Ankunft auf dem Schiff und Hafen

19.09.2014                                         27.09.2014 Rota, Spanien

03.10.2014                                         10.10.2014 Rota, Spanien

29.10.2014                                         06.11.2014 Aksaz, Türkei

   
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