NIEDERSACHSEN hat ein Rendezvous mit FORT VICTORIA

Erst vor kurzem aus Djibouti ausgelaufen, trafen wir uns bereits am 16.08.2013 mit dem Flottenversorgungsschiff FORT VICTORIA um ein Seeversorgungsmanöver durchzuführen.

Das britische Schiff der Royal Fleet wurde im Juni 1994 in Dienst gestellt und ist 204m lang und rund 30m breit. Zum Vergleich: Unser Schiff ist 130m lang und rund 15m breit.

Beim Replenishment at Sea kommt es vor allem darauf an, exakt den Abstand zwischen beiden Schiffen einzuhalten. Es gilt, den vorgegebenen Kurs parallel in einem Abstand von ca. 42-48m zu halten. Denn die Gefahr dabei ist, dass sich die Strömungsgeschwindigkeit zwischen dem durchströmenden Wasser beider Schiffe erhöht, somit ein Unterdruck entsteht und die beiden Schiffe aneinander gesaugt werden. Um dies zu vermeiden, werden vor dem Manöver Geschwindigkeit und Abstand genauestens berechnet.

Eine große Rolle spielt dabei auch der Seegang. Aber die Umweltfaktoren waren auf unserer Seite. Bei nahezu spiegelglatter See bahnten wir uns gegen 14 Uhr der FORT VICTORIA an. Aufgrund eines reibungslosen Ablaufes war das RAS bereits 16 Uhr beendet und wir konnten 50cbm Dieselkraftstoff und 10cbm Flugkraftstoff übernehmen.

„Ein gelungenes RAS. Unter besten Bedingungen und einer tollen Zusammenarbeit mit FORT VICTORIA konnten wir schnell Kraftstoff übernehmen.“, so unser Decksoffizier. Als krönender Abschluss und Dank für das gelungene Seeversorgungsmanöver, spielten wir beim Ablaufen eines unserer „RAS-Lieder“ „The Wonderer“ von „Dion & The Belmonts“ ab.

Mit nun vollgefülltem Tank können wir nun unsere Patrouille an der Küste Somalias fortsetzen.

   
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