Besuch eines japanischen Kriegsschiffes

Als wir ein weiteres Mal in Djibouti einliefen, stellten wir freudigerweise fest, dass wir diesmal nicht das alleinige Kriegsschiff sind. Nur ein paar Meter weiter hatten die beiden japanischen Zerstörer ARIAKE und SETOGIRI festgemacht.

Es ist äußerst selten, dass man auf Kriegsschiffe aus dem fernen Osten trifft. Daher war das Interesse der Besatzung sehr groß, das Schiff und deren Besatzung näher kennenzulernen. Ebenso selten ist die Begegnung natürlich auch für unsere asiatischen Kameraden.

Vor diesem Hintergrund stand schnell fest sich gegenseitig zu besuchen. Alle interessierten Soldaten der NIEDERSACHSEN bekamen die Möglichkeit sich die SETOGIRI genauer anzusehen. Nach einer herzlichen Begrüßung führte uns der Weg knappe zwei Stunden durch das Schiff. Dabei hatten wir die Möglichkeit die wichtigsten „Schauplätze“ zu betrachten, wie zum Beispiel Schiffslazarett, Leitstand, Brücke und Hangar inklusive Bordhubschrauber. Alle waren sich recht schnell einig: Eine vollkommen andere Welt. Eine amerikanische Bauweise, beseelt durch japanische Lebensart.

Natürlich kamen die Japaner auch auf Gegenbesuch zu uns auf die NIEDERSACHSEN. Die beiden, jeweils 30-köpfigen Delegationen wurden zunächst auf dem RAS-Deck begrüßt, anschließend aufgeteilt und von Besatzungsmitgliedern über und durch das Schiff geführt. Dabei wurden die wichtigsten Stationen wie zum Beispiel Flugdeck, Hangar, Leitstand, Brücke und OPZ vorgestellt. Die japanischen Besucher waren trotz einiger Sprachbarrieren sehr interessiert und stellten viele Fragen. Zuletzt gab es für alle noch ein gutes deutsches Bier in der Unteroffiziersmesse, welches bei allen sehr guten Anklang fand. Nach knapp 1 ½ Stunden endete der Besuch der Japaner auf unserem Schiff, zuvor wurden noch fleißig Wappen, Mützen und T-Shirts getauscht.

   
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