Halbzeit!

Die Besatzung der Fregatte NIEDERSACHSEN tritt mit vollem Engagement die zweite Hälte des Einsatzes an

Am 19. Oktober sind wir in Port Victoria (Seychellen) ausgelaufen, um frisch gestärkt die zweite Hälfte des Einsatzes anzutreten. Bei einem fünfmonatigen Einsatz gibt es die sogenannte „Operational Stand Down Period“, eine Art kurze „Auszeit“ für die Besatzung. So wurden die vergangenen zwölf Tage genutzt, um nach Hause zu fliegen, Lebenspartner einfliegen zu lassen oder auch einfach nur für sich selbst Urlaub zu machen.

Nun heißt es für uns noch einmal, wie auch bereits am Beginn des Einsatzes, konzentriert unseren Auftrag fortzuführen, um einen bestmöglichen Beitrag zum Schutze der Schiffe des Welternährungsprogramms (WFP) und zur Bekämpfung der Piraterie zu leisten.

Und kaum ausgelaufen, folgte auch schon der erste Auftrag. Es galt für die nächsten zwei Tage, die notfallmedizinische Versorgung für das litauische AVPD-Team (Autonomous Vessel Protection Detachment) an Bord des Frachters „Caroline Scan“ sicherzustellen. Das Frachtschiff wurde vom WFP gechartert und hat zusätzlich ein eigenes Schutzteam an Bord. Für den Notfall stehen wir dem Frachter zur Seite – und selbstverständlich auch im Falle eines Piratenangriffs.

Auf dem Frachter war eine medizinische Versorgung nicht nötig. Dafür aber drei Tage später auf einer iranischen Fischer-Dhau. Während einer Gesprächsaufklärung stellte sich heraus, dass zwei verletzte bzw. erkrankte Personen an Bord sind.

So nähte unser Schiffsarzt in Begleitung seines Sanitätsmeisters an Bord des Fischerbootes eine Platzwunde am Kopf und versorgte zwei Erkrankte mit Medikamenten.

Ein insgesamt erfolgreicher Start der „Niedersachsen“ in die zweite Hälfte des Einsatzes.

Schiffsarzt der Fregatte NIEDERSACHSEN versorgt Erkrankte auf iranischer Dhow; Foto: Boardingteam

   
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