Unerwarteter Hafenaufenthalt

Abtransport verletzter Personen in Salalah / Oman

Aus medizinischen Gründen mussten am Samstag zwei Soldaten der Besatzung zur fachärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus in Salalah/Oman gebracht werden. „Die speziellen Fähigkeiten sind an Bord nicht vorhanden, daher entschieden wir uns, die beiden Kameraden zur Begutachtung in ein Krankenhaus zu bringen“, so Oberstabsarzt Nihat G., Schiffsarzt unserer Fregatte.

Mit ihm wurden beide Patienten zunächst per Bordhubschrauber an Land geflogen und ins Krankenhaus gebracht. Unsere Fregatte lief kurz darauf ebenfalls im Hafen von Salalah ein. Die beiden Soldaten wurden vor Ort versorgt. Ein Soldat ist bereits wieder zurück an Bord, der Zweite ist für weitergehende Untersuchungen mittlerweile nach Deutschland geflogen worden. „Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden sowie der zuständigen Botschaft in Riad (Saudi-Arabien) lief ausgezeichnet. So konnten alle Formalitäten problemlos geklärt werden, um den Soldaten eine schnellstmögliche Behandlung zu ermöglichen“, sagte Fregattenkapitän Kurt Leonards, Kommandeur des Deutschen Einsatzkontingents. Das Schiff nutze den eintägigen zusätzlichen Hafenaufenthalt, um Kraftstoff zu tanken.

Am Sonntag lief die „Niedersachsen“ wieder aus, um ihren Auftrag am Horn von Afrika weiter durchzuführen. Den beiden Kameraden auch auf diesem Wege gute Besserung.

   
© Inhalt: Webmaster FGS NIEDERSACHSEN; Template: ALLROUNDER
December 2017
Mo Tu We Th Fr Sa Su
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31