Deutsch – Dänische Freundschaft

Die Fregatte NIEDERSACHSEN zu Besuch in Kopenhagen

 

Die Fregatte Niedersachsen machte am Donnerstag, den 15.11.2012 um 10:00 Uhr in Kopenhagen fest. Nachdem das Schiff seeklar zurück gemacht worden war, begann die Besatzung damit, sich auf die nun folgenden vier Hafentage vorzubereiten. Der deutsche Botschafter hat es auch nicht versäumt uns zu begrüßen. Schon während des Einlaufens stand er auf der Pier und erwartete uns.

Die ersten Besatzungsmitglieder verließen das Schiff um die Stadt zu erkunden. Natürlich hatten wir vorher einige Informationen zu der Stadt und den einzelnen Stadtteilen erhalten, da es bestimmte Gebiete gibt die man durchaus meiden sollte!


Am Freitag, dem ersten voll ausnutzbaren Tag, hat sich wieder ein großer Teil der Besatzung auf den Weg in die Stadt gemacht. Besondere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Meerjungfrau als Wahrzeichen der Stadt sowie dem Königspalast durften hierbei nicht fehlen.


Am Abend wurde dann gemeinsam gefeiert. Die Unteroffiziermesse hatte eine Halloween Party organisiert. Hierbei wurde alles schön geschmückt und jeder hat sich ein Kostüm einfallen lassen. Es waren selbstverständlich alle Dienstgradgruppen vertreten.


Der Samstag stand im Zeichen des Besuches einer Deutsch-Dänischen Schule und am Nachmittag des Open Ship. Um 10:00 Uhr kamen die Schulkinder, allesamt der ersten und zweiten Klasse mit ihren Eltern und Lehrern, an Bord. Es wurde ein Schiffsrundgang durchgeführt. Hierbei wurde unseren Gästen einiges geboten. Nicht nur die Brücke, die OPZ und der Leitstand waren in die Führung eingebunden. Alle hatten die Möglichkeit sich die Maschinenräume anzugucken. Hier wurde den Besuchern eine Gasturbine gezeigt. Zum Ende des Rundganges kamen alle im Hangar zusammen und wurden mit leckeren, warmen Kakao, Keksen und Schokoküssen versorgt. Als uns die Schulklassen wieder verlassen hatten wurde direkt zum Open Ship gerufen. Die Kantine baute ihren kleinen Stand im Hangar auf, die Stationen an Oberdeck wurden besetzt und die ersten Besucher folgten. Leider herrschte in Kopenhagen schon der Winter mit eiskaltem Wind, was nur knappe 100 Besucher die Fregatte aufsuchen ließ.


Der darauf folgende Sonntag war der eigentliche Grund für unseren Besuch in der dänischen Hauptstadt, denn der deutsche Botschafter wollte am Volkstrauertag ein Zeichen setzen. Es wurde Halbmast geflaggt und der Kommandant, der Erste Offizier sowie eine Delegation beteiligten sich an einem Gottesdienst und an einer Kranzniederlegung. Ebenfalls anwesend war der deutsche Militärpfarrer Pater Stefan Havlik. Die Kranzniederlegung fand auf einem Friedhof mit deutschem Kriegsgrab statt, auf welchem zirka 4700 deutsche Flüchtlinge begraben sind. Diese sind Ende des zweiten Weltkrieges dort verstorben.

Bei der Kranzniederlegung wurde durch unsere Soldaten sowohl ein deutscher als auch ein französischer Kranz niedergelegt. An der gesamten Aktion waren ebenso andere Militärattachés beteiligt, wie zum Beispiel Franzosen, Russen, Polen und Amerikaner. Einige der Nationen brachten ihren Botschafter mit.

Im Anschluss wurde von der Fregatte Niedersachsen ein Empfang im „Kastell“ organisiert. Dies geschah in Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft in Kopenhagen. Dort wurde Erbsensuppe und Bienenstich  gereicht und Kameraden unserer Besatzung sorgten für den reibungslosen Ablauf.


Montags um 08:00 Uhr war dann Auslaufmusterung auf dem Flugdeck angesetzt. Der Erste Offizier betonte, dass er sehr zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes gewesen ist und wünschte uns allen einen schönen Rücktransit in die Heimat.


Um 10:00 Uhr hieß es dann „Alle Leinen los und ein“. Wir verließen die wunderschöne Stadt Kopenhagen bei strahlendem Sonnenschein und machten uns zum letzten Mal im Jahr 2012 auf den Weg in unseren Heimathafen Wilhelmshaven. Kurz vor dem Ablegen ließ es sich der deutsche Botschafter nicht nehmen, uns persönlich zu verabschieden. Die gesamte Besatzung freut sich auf die nun anstehende, zweimonatige Hafenzeit. Der nächste Auslandshafen wird nun Plymouth in England im Januar 2013.

 

Text: Mt Alexander Schröder

   
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