Die Niedersachsen in Baltimore

Deutsch-Englischer Gottesdienst mit dem Inspekteur der Marine

Am zweiten Wochenende im September fand in Baltimore, USA, das Star Spangled Spectacular statt. Aus Anlass der Entstehung des Textes der amerikanischen Nationalhymne vor 200 Jahren besuchte auch die deutsche Fregatte NIEDERSACHSEN für sechs Tage die amerikanische Hafenstadt unweit von Washington D.C.

 Zum Programm der Fregatte gehörte auch ein gemeinsamer Gottesdienst mit der deutschstämmigen Gemeinde Baltimores in der Zion-Church. Seit mehr als 200 Jahren finden in der Zion-Church jeden Sonntag deutschsprachige Gottesdienste statt.

 Der gemeinsame Gottesdienst unter der Leitung von Pastor Dr. Holger Roggelin (Baltimore) und Militärpfarrer Ekkehart Woykos wurde zweisprachig gefeiert. Die deutschsprachige Lesung aus dem Alten Testament übernahm der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf.

 Wie ein roter Faden zog sich das Thema Vergebung und Versöhnung als Grundlage menschlichen Zusammenlebens durch dne Gottesdienst. Dass die Kraft dazu aus dem Glauben kommt und Christen immer neu um diese Kraft Gott bitten müsssen betonte Militärpfarrerr Woykos in seiner Predigt. Gerade im Umfeld des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkriegs, des 75. Jahrestages des Beginns des 2. Weltkriegs und des 11. Septembers zeigte sich die Aktualität dieses Themas.

 Für die Kirchengemeinde in Baltimore war es eine besondere Ehre, die deutschen Gäste im Gottesdienst begrüßen zu dürfen. Zu ihnen zählten neben dem Inspekteur der Marine und seiner Ehefrau, der neue Marineattaché, Kapitän Jürgen Looft, der Kommandant der Fregatte NIEDERSACHSEN, Fregattenkapitän Kurt Leonards und weitere Soldaten. Gemeinsam feierte man einen feierlichen Gotetsdienst mit typisch deutschen und amerikanischen Elementen.

Im Anschluss daran luden Gemeindeglieder ihre Gäste zu einem Potluck ein. Bei diesem typisch amerikanischen Mitbringbuffet wurde den deutschen Gästen heimische Köstlichkeiten präsentiert.In herzlicher und entspannter Atmosphäre entwickelten zahlreiche Begegnungen und Gespräche.

 

Einen Tag später konnte dann eine Gemeindegruppe auf der NIEDERSACHSEN begrüßt werden. Ausgiebig ließen sie sich das deutsche Kriegsschiff zeigen und lernten dabei die Lebens- und Arbeistbedingungen der Soldaten aber auch des eingeschifften Militärpfarrers kennen.

 

 

   
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